Dassendorf
Unsere
Ziele:
das Bild Dassendorfs erhalten, Verstädterung abwehren
Verantwortungsbereitschaft der Bürger nutzen
sparen, statt Abgaben oder Steuern erhöhen
Gewerbeansiedlung fördern
effektive und moderne Verwaltungsdienstleistung erbringen
Vereins-
und Kulturszene fördern
CDU
gemeinsam für Dassendorf
Landesentwicklungsplan (LEP) (27.8.2010)
Innenminister
des Landes ist Klaus Schlie, der zugleich Kreisvorsitzender der CDU im
Herzogtum Lauenburg ist. Da lag es nahe, das Problem der unvernünftigen
Achsenführung direkt an ihn heranzutragen. Wir haben deshalb in aller Form das Innnenministerium
angeschrieben und parallel unser Anliegen auch mündlich vorgetragen.
Wie zu erwarten, hatte das "permanente Ministerium" die Achsen erneut
aus den alten Plänen übernommen (besser abgeschrieben). Auch ein noch so
umtriebiger Innenminister kann sich nicht um jedes Detail
kümmern. Minister Schlie argumentiert aber, dass die
Bedeutung dieser Festlegung für Dassendorf gering ist. Das LEP in der
neuen Form sei hinsichtlich seiner Wirkungen so "liberal", dass die
Ausweisung der Siedlungsachsen keine Behinderung mehr bedeuten kann.
Beschränkungen gehen von der Festlegung dieser Achsen, anders
als noch beim bisherigen LEP, nicht mehr aus.
Bisher wurde nahezu
parzellenscharf mit den Siedlungsachsen und Achsenzwischenräumen durch
die Landesplanungsbehörde argumentiert. Dafür lässt das LEP in der
neuen Form keinen Raum mehr.
Wir haben den Innenminister
gebeten, uns diese Sichtweise auch aktenkundig zu übermitteln.
Dies ist
nun zur Zufriedenheit geschehen (s.u.).
Zwar wird immer noch von dem
Achsenkonzept des Hamburger Umlandes gesprochen, das sich bewährt habe,
aber letztendlich ist klar, Dassendorf kann sich in weiten Grenzen
entwickeln. Die bisherige Beschränkung der Flächen, die für Wohnbau
und Gewerbe ausgewiesen werden können, hat sich erledigt, soweit realistische
Entwicklungsabsichten bestehen.
Die
Beschlüsse der CDU-Landtagsfraktion zur grundlegenden Veränderung des
bisherigen LEP-Entwurfs hatten das Ziel, der kommunalen Ebene im
ländlichen Raum die nötigen Spielräume zu geben. Der Anspruch des
bisherigen LEP-Entwurfs, die Gemeinden mit einer ausufernden
Planwirtschaft überziehen zu dürfen, ist vom Tisch. Diese
Trendwende trägt für unsere Gemeinde konkrete Früchte. Die
Fortschreibung der überholten Siedlungsachsen wandelt sich somit im
wesentlichen zu einem Schönheitsfehler. Am Ende bleibt für der Gemeinde die Aufgabe, im regionalen Planungsrat auf eine
Neufestlegung oder Streichung der Achsen hinzuarbeiten, damit sie
nicht später bei einer weniger liberalen Sichtweise für die
Landesplanung wieder Bedeutung erlangen können.
Das Schreiben des Innenministers finden Sie hier.
KlausSchlieWegenLEP20082010Seite1.jpg
KlausSchlieWegenLEP20082010Seite2.jpg
Landesentwicklungsplan (LEP) (21.7.2010)
Die
neue Landesregierung hatte von der CDU-Landtagsfraktion den Auftrag,
den LEP in wesentlichen Punkten zu ändern. Das soll nun geschehen
sein. Aber kaum jemand weiß Genaues. Der LEP soll dennoch
kurzfristig im Kabinett verabschiedet werden und dann mit der
Veröffentlichung ohne Weiteres auch Rechtskraft erhalten. An sich
haben Bürger und juristische Personen gegenüber
Verwaltungsentscheidungen ein Anhörungsrecht. Ob dieses hier erfüllt
ist, mag dahingestellt sein. Sogar die Landtagsfraktion weiß
nichts genaues, so kann man Presseberichten entnehmen.
Der LEP
hat seine Grundlage im Raumordnungsgesetz. Die Anforderungen sind
streng und mancher Landesplaner ist daran bereits vor Gericht
gescheitert. Der LEP ist für die Gemeinde Dassendorf von besonderer
Bedeutung, weil der LEP die Gemeinde in einen nicht existenten
Achsenzwischenraum legt, der seine nähere Begründung in einer völlig
überholten Strukturplanung des Hamburger Oberbaudirektors Schumacher
aus dem Jahre 1928 hat. Hier die Position der Dassendorfer CDU zu
diesem bedeutsamen Thema.
Satzung
über die Erhebung von Beiträgen für die Herstellung, den Ausbau und den
Umbau sowie die Erneuerung von Straßen Wegen und Plätzen (6.7.2010)
Mit
einer solchen Satzung haben sich die Gemeinden eine neue
Geldquelle erschlossen. Bei den Bürgern kommen die Beiträge nach dieser
Satzung aber nicht gut an. Allgemein werden sie als doppelte
Erschließungskosten verstanden. In vielen Fällen sollen sogar Bürger
herangezogen werden, die von der Erneuerung keinen Vorteil haben.
Regelmäßig beschäftigen sich die Gerichte mit den empörten Anliegern
und oft genug zeigt sich, dass Städte und Gemeinden mit ihren
Beitragsbescheiden zu weit gegangen sind. Noch schlimmer: Oft genug
haben die Gemeinden die laufende Unterhaltung der Strassen und Plätze
versäumt, so dass der Bürger schließlich die Folgeschäden zahlen muss. Näheres hier.
Im
Jahre 2007 hatte die CDU eine Satzung aufgestellt, die die Bürger vor
einer missbräuchlichen Anwendung der Satzung soweit möglich
schützt. Damit ist jetzt Schluss. Die SPD/GuD Koaltion will nun in
logischer Fortsetzung ihres Staatsverständnisses diese Schutzklauseln
aufheben und den Anwendungsbereich erweitern. Der Bürger findet seinen
Schutz nun nicht mehr in der Satzung. Er wird sich um gerichtlichen
Schutz bemühen müssen. Für die Amtsverwaltung ist das kein
Problem. "Bei Unklarheiten müssen eben die Gerichte die Rechtmäßigkeit
der Veranlagung entscheiden!" Natürlich nimmt sich das Amt einen
Rechtsanwalt. Im Unterliegensfall zahlt der Steuerzahler die
Gerichtskosten und den Rechtsanwalt für die Amtsverwaltung .
Das Prozessrisiko liegt allein beim Bürger. GuD und SPD stört das
nicht. .Nur mit erheblichen Widerständen hatten SPD und GuD in die neue Satzung die Formulierung aufgenommen, dass die Kosten nach dem Vorteil für die jeweiligen Anlieger verteilt werden.
Zusätzlich wollten wir die Bürger auch vor den Kosten der
vernachlässigten Unterhaltung der Strassen schützen. Deshalb sollte in
die Satzung folgende Passage aufgenommen werden:
"Beiträge
für laufende Unterhaltungsmaßnahmen oder für die Folgekosten
verspäteter oder unzureichender Unterhaltungsmaßnahmen werden nach
dieser Satzung nicht erhoben."
GuD
und SPD lehnten ab. Eine Gerichtsentscheidung
sollte dafür herhalten. Dass sich diese Entscheidung mit einem
ganz anderen Fall befasste, dass war Dr.Janke nicht bekannt. Als er
darüber aufgeklärt wurde, blieb er stumm. Es war eben nur ein
Scheinargument. Die SPD/GuD-Koaltion will den Bürger schröpfen,
soweit es geht, damit man auf der anderen Seite das Geld ungeniert zum
Fenster herauswerfen kann.
In den Jahren 2003 bis 2008 wurden unter einer CDU-geführten Gemeindevertretung 4 Strassen beitragsfrei saniert. Beitragsfrei deshalb, weil in früheren Jahren die Instandhaltung versäumt worden war. Zukünftig
soll das nach GuD und SPD nun anders werden. Der Bürger soll auch
zahlen, wenn unfähige oder untätige Gemeindevertreter/Bürgermeister
ihre Strassen vergammeln lassen.
Erschließungsbeitragsatzung (4.7.2010)
Die
Erschließungsbeitragssatzung der Gemeinde war überarbeitungsbedürftig.
Damit die Amtsverwaltung es einfach hat, wollte sie für alle Gemeinden
die gleiche Erschließungsbeitragssatzung. Die Satzung sollte im Interesse der Amtsverwaltung auch
den verwaltungspraktischen Belangen möglichst gerecht werden. Das Amt
legte die Satzung vor und die SPD/GuD Mehrheit nickte ab. Dass es
Möglichkeiten gegeben hätte, die Erschließungskosten auf die
Beteiligten genauer zu
verteilen, das war SPD und GuD nicht bekannt. Darüber hatte man deshalb
auch nicht nachgedacht. Herr Weber (GuD) fand es
besonders gut, dass die Verwaltung die Satzung einfach handhaben könne.
Das bringe auf diese Art auch Rechtssicherheit. Liberales
Staatsverständnis sieht anders aus.
Demokratieverständnis (6.7.2010)
Neben
dem Arbeitsfleiß ist auch das Demokratieverständnis der Bürgermeisterin
Martina Falkenberg schwach ausgeprägt. Das stellte schon der
Herausgeber der Zeitschrift Aumühle Aktuell, Herr Viebranz, fest. In
der Gemeindevertretung bekommt man davon häufiger Kostproben. Wenn die
Ausführungen eines Gemeindevertreters nicht gefallen, dann wird der
Redner unterbrochen. Damit die Bürgermeisterin ihre Meinungen ungestört
los werden kann, hat Sie sich ausgedacht, dass im Tagesordnungspunkt
"Bericht der Bürgermeisterin" eine Aussprache unerwünscht sei. Als es
dazu seitens der CDU-Faktion Wortmeldungen gab, wollte sie diese
verhindern. Zu ihrem Bericht gebe es keine Aussprache, meinte sie. Leider hatte Frau Falkenberg
mal wieder die Gemeindeordnung aus dem Auge verloren, wonach die
Gemeindevertreter frei sind, sich zu allen Punkten äußern zu können und
das gilt erst recht zum "Bericht der Bürgermeisterin". Ihre 10 Anhänger
finden das normal. Sie plappern ohnehin nur nach, was Ihnen Amt und
Bürgermeisterin vorsetzen.
Bauangelegenheiten, Ausnahmen und Befreiungen; die Arbeit des Planungsausschuss (6.7.2010)
Kein
Ausschus tagt so oft, wie der Planungsausschuss. Manchmal sogar
monatlich. Das hat seinen Grund darin, dass der
Planungsausschuss durch Beschluss der Gemeindevertretung weitreichende und abschließende
Entscheidungsbefugnisse hat. Die Zuständigkeit des Planungsausschusses
:
Bebauungspläne
BauGB §2, Abs. 1 Aufstellungsbeschluss für Bebauungspläne
BauGB §3, Abs. 1 Unterrichtung und Erörterung
BauGB §3 Abs. 2 Auslegung
BauGB §4 Beteiligung der Behörden
BauGB § 36 gemeindliches Einvernehmen in Verbindung mit
BauGB § 31 Ausnahmen und Befreiungen
BauGB § 34 Lückenbebauung
BauGB § 35 Bauen im Außenbereich
BauGB §14 Abs. 2 Ausnahme von Veränderungssperre
LBO §72, Abs. 1 Satz 1 und Satz 2
BauGB § 15 Abs. 1 Zurückstellung
Für
Bauwillige ist es oft wichtig zu erfahren, wie die Praxis bei Ausnahmen
und Befreiungen ist. Es besteht nämlich ein Rechtsanspruch auf
Gleichbehandlung. Leider ist es nicht möglich, die beschlossenen Fälle
hier zu dokumentieren, weil dadurch der Anspruch der betroffenen
Bürger auf vertrauliche Behandlung ihrer Anträge verletzt würde. Aber
oft möchten Dassendorfer, die umbauen wollen oder die
Erweiterungsmöglichkeiten ausschöpfen möchten, dennoch gern wissen, wie
in ähnlichen Fällen entschieden wurde. Wir
schlagen Ihnen vor, sich dann an unsere Mitglieder des
Planungsausschusses zu wenden. In den meisten Fällen lässt sich die
bisherige Praxis übertragen. Die Bürger können dann in etwa
überblicken, wie sich der Ausschuss zu den Anträgen
stellen könnte. Die Sitzungstermine des Planungsausschusses
können Sie im Bauamt (Tel: 990602, Frau Birkholz/990603, Frau Rempf)
erfragen. Dort können Sie sich
auch erkundigen, bis wann die Anträge einzureichen sind, wenn sie noch
auf der nächsten Sitzung des Planungsausschusses behandelt werden
sollen. Sie erfahren dort auch, welche Unterlagen beizubringen sind,
damit über die Anträge entschieden werden kann. Die Unterlagen
sind, außer bei Bauanträgen, an keine besondere Form gebunden.
Meistens werden Ausschnitte aus dem Liegenschaftsbuch, dem geltenden
Bebaungsplan und Zeichnungen zum beabsichtigten Vorhaben benötigt.
Letztere können in vielen Fällen auch von den Antragstellern selbst
erstellt werden, um den Antragstellern die Einschaltung eines
Architekten zu ersparen. Die Tätigkeit des Planungsausschusses ist
verwaltungsgebührenfrei!
Der betroffene Bürger ist berechtigt, zu beantragen, dass er in der
nicht öffentlichen Beratung seines Anliegens gehört wird.
Von
der CDU sind Mitglieder des Planungsausschusses: Dr.Helmut
Rüberg und Horst-Dieter Müller-Pinzler. Der Planungsausschuss hat
insgesamt 5 Mitglieder. Die Bürgermeisterin Martina Falkenberg brauchen
Sie nicht zu fragen, die lässt sich im Planungsausschuss fast
nie sehen.
Wer ist "snow"?
Unter
diesem Kürzel finden Sie häufiger Berichte und Fotos in den
Zeitschriften des Viebranz-Verlages und im Dassendorfer Teil der
Zeitschrift Aktuell (AWD). Hinter dem Kürzel verbirgt sich die
Dassendorferin Susanne Nowacki. Frau Nowacki ist u.W. in keiner der
Dassendorfer Parteien, taucht aber immer dann auf, wenn Streit und
Unfrieden ihr als Plattform geeignet erscheinen. Im Kindergarten
der evgl. Kirchengemeinde und im Kirchenvorstand führte sie das große Wort, als die Initiative
"Rettet den Kindergarten.de" ein Bürgerbegehren durchsetzen wollte. Sie
gehörte von 2003 - 2008 regelmäßig zu dem Publikum,
das im Zuhörerraum durch Krawall versuchte, die Gemeindevertreter bei
ihren Entscheidungen zu stören. Wenn es gegen die CDU ging, dann war
jede Bösartigkeit gut genug. Öffentlich giftete sie gegen
die Gemeindevertreter der CDU, die sie als "gehirnamputierte
Marionetten"
bezeichnete. Zur Rechtfertigung ließ sie keine noch so
unwahre Behauptung aus. Schließlich distanzierte sich sogar der Pastor
der evgl. Kirchengemeinde von ihr wegen dieser Äußerungen. Im
Kirchenvorstand ist Frau Nowacki heute nicht mehr tätig. Dafür macht
sie für die Kirchengemeinde Brunstorf den Internetauftritt und schreibt
häufiger im Kirchenblatt.
Nach
der Kommunalwahl wurde Frau Nowacki von Frau Falkenberg
mit der Pressearbeit beauftragt. Sie bekam ein Ersthonorar von 600
€ für die Gestaltung des Internetauftritts; Bilder der
Bürgermeisterin auf jeder Seite versteht sich.
Danach
sollte
sie als Beschäftigte der Gemeinde nach Angestelltentarifvertrag bei der
Gemeinde eingestellt werden. Das sei juristisch nicht anders möglich,
assistierte die leitende Verwaltungsbeamte Frau Mirow. Erst als die
CDU-Fraktion aus dem Tarifvertrag vorlesen konnte, dass es auch andere
Beschäftigungsformen gebe, drehte die Verwaltung bei. Das Argument für
eine tarifvertragliche Einstellung brach zusammen. So wurde Frau
Nowacki in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung
als journalistische Unterstützung der Bürgermeisterin außerhalb
des Tarifvertrages eingestellt.
Monatliche Kosten 120 € plus pauschalierte Lohnnebenkosten. Blumen
für den stv. Wehrführer Sven Roeseler (Ist hier wie bei den Nazis!)
und Gehalt für Frau Nowacki (gehirnamputierte Marionetten)
zeigen, wie Frau Falkenberg zum politischen Anstand in
dieser Gemeinde steht.
Frau
Nowacki arbeitet auch beim Viebranz-Verlag als "freier"
Berichterstatter. Wie objektiv und "frei" die Berichte von Frau Nowacki
sind, kann sich jeder denken. Es erstaunt, dass der Viebranz-Verlag
Personen mit redaktionellen Berichten im Felde der Kommunalpolitik
beauftragt, die von Institutionen Gehalt beziehen, über die berichtet werden soll.
DSL; Witzhave hat jetzt überall 12 MB (4.7.2010)
Als
die Dassendorfer Bürgermeisterin das Angebot der Telekom im Jahre 2009
von März bis Juni hin und her schob, statt es zu bearbeiten, machten
die Witzhaver Nägel mit Köpfen. Sie nahmen das etwa gleichlautende
Angebot der Telekom an. Bis zu den Verteilerkästen wurde Glasfaser
gelegt. Die Kästen wurden ausgetauscht. 20.000 € hätte das Ganze
maximal gekostet. 13.000 € hätte die Gemeinde Dassendorf
bezahlt. Bürgermeisterin Martina Falkenberg hat es geschafft,
dieses traumhafte Angebot (3 Monate!) bis über die Bindungsfrist hinaus
liegen zu lassen. Jetzt mokieren sich die Telekom-Mitarbeiter, wenn sie
Dassendorfer Anschlüsse mit DSL-light (384 KB) reparieren sollen. Warum
habt ihr damals nicht ....?
Im
Dezember 2009 verkündete Frau Falkenberg: Der Amtsvorsteher
(Parteifreund Walter Heisch) wird es jetzt richten. Im
Amtsausschuss legte er nun ein Arbeitsergebnis vor, das an Peinlichkeit
nicht zu überbieten ist. Keine Lösung in Sicht! Aber neue
Untersuchungsaufträge und Versuche, für die Maximallösung mit Glasfaser
oder Leerrohre öffentliche Gelder zu bekommen. Termin: keiner; Kosten:
beliebig. Lesen Sie hier dieses Dokument der Unfähigkeit .S1 + S2 Frau
Falkenberg war trotzdem zufrieden. Sie hatte keine Arbeit mit dem
Thema und die Sache bearbeitet ihr Freund Walter (Heisch). Auf die Frage, was das Gutachten zu DSL näher
erbringen werde, konnte Herr Heisch aber auch nicht viel
sagen. "Mehr als
in der Unterlage steht, weiß ich nicht!"
Grundsteuererhöhung, Kreditaufnahme, Gebührenerhöhungen, Beiträge (24.6.2010)
Grundsteuererhöhung, Kreditaufnahme, Gebührenerhöhungen, Beiträge ... sind die Antworten der GuD/SPD-Koaltion auf die Haushaltsengpässe.
- Statt auf
eine sparsame Wirtschaftsführung zu achten, prahlt
Fraktionssprecher Claßen: Wir machen keine halbe Sachen. So werden
50.000 € verplempert, um die Spielplätze umzugestalten. Wir wollten ein
Foto machen, wenn die Kinder die teuren Geräte nutzen. Lediglich
in der kommunalen Kindertagesstätte werden die Spielgeräte intensiv
genutzt. 20.000 € wurden für den Ersatz der Rolltore in der Turnhalle
ausgegeben, die seit 30 Jahren ihre Dienste tun, obwohl es preiswerte
Alternativen für ca. 6000 € gab.
- Um
sich bei den Nachbargemeinden gut zu stellen, lässt sich
Bürgermeisterin Falkenberg dort mit einem Beitrag von ca. 1000 €
jährlich abspeisen, statt endlich die gerechte Beteiligung an den
Gebäudekosten einzufordern. Auch die einseitige Finanzierung des
Schülertransportes der Brunstorfer und Hohenhorner Kinder durch die
Gemeinde bleibt unverändert. Insgesamt gehen der Gemeinde jährlich
durch diese Gefälligkeitspolitik ca. 35.000 € verloren.
- Die Bürger am Rotdornweg sollen wegen einer Erneuerung zur Kasse gebeten werden. näheres siehe hier
- Kita-Plätze
seien ein "Standortvorteil", verbreitet Frau Falkenberg. Wir können
nicht erkennen, wieso es für den Standort Dassendorf vorteilhaft sein
kann, wenn eine zugezogene Familie mit 2 Krippenkindern für die
Gemeinde Kosten in Höhe von ca. 8000 € verursacht. Die Oma wohnt in der
Gemeinde und ist durchaus rüstig. Zählt Frau Falkenberg es auch zu den
Standortvorteilen, wenn jahrelang die Gebühren der Kita nicht erhöht
werden, obwohl die Kosten erheblich gestiegen waren. Auf 28% war der
Elternbeitrag gesunken. Der Verlust der Zuschüsse stand im Raum, weil
diese nur bei einem Elternanteil von 38 % fließen.
- Am
Feuerwehrhaus soll angebaut werde, obwohl dort durch einfache Maßnahme
der benötigte Raum für eine Damentoilette und Dusche geschaffen werden
könnte. Der Wehrführer verlegt sein Büro ins Dachgeschoß!
Laienwirtschaft
mit SOZI-Denken ist die Antwort auf geringere
Steuereinnahmen. Verteilen statt erwirtschaften. Wir machen dabei
nicht mit und werden uns weiter für eine sparsame Mittelverwendung
einsetzen. Es ist genug Geld im System. Die Verantwortlichen
müssen damit nur besser umgehen. Wie es geht, sieht man in
der bayrischen Gemeinde Rednitzhembach. Dort konnten die Schulden durch
eine konsequente Politik der Bürgerbeteiligung und der sparsamen
Wirtschaft bereits im Jahre 2005 auf 0 zurückgeführt
werden. Lesen Sie mal.
Neustadt Glewe; Bürgermeister
unter Verdacht
in
der Tagespresse konnten wir folgendes lesen:
Neustadt-Glewe - Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den
Bürgermeister von
Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust) wegen des Verdachts der Untreue.
Wie die Anklagebehörde am Mittwoch mitteilte, wird der Mann
verdächtigt, 2009 unberechtigt Reisekosten geltend gemacht und private
Auslandsgespräche mit dem Diensthandy geführt zu haben. Auch den
Dienstwagen der Stadt soll er für private Zwecke genutzt haben. Ferner
werde der Amtsinhaber beschuldigt, Aufträge ohne Ausschreibung vergeben
zu haben. Vergabe
Neue
Geldschöpfungsmethode: Beiträge statt Steuern (24.6.2010)
"Satzung
über die Erhebung von Beiträgen für die Herstellung, den Ausbau und den
Umbau sowie die Erneuerung von Straßen Wegen und Plätzen" so
lautet der sperrige Titel einer neuen Methode der Gemeinden, die Bürger
bei Strassenbaumaßnahmen zur Kasse zu bitten. Davor schützt
auch nicht, dass die Bürger mit ihren Erschließungskosten
bereits ihre Strassen bezahlt haben. Leider drängt nun das
Inneministerium die Gemeinden, diese Einnahmemöglichkeit auch zu nutzen
und droht sogar mit Schritten gegen unwillige Gemeinden. Dennoch hätten
die Gemeinden erhebliche Spielräume ihre Satzungen zu gestalten. Wie in
Dassendorf werden viele deshalb Strassen erneuerungsbedürftig, weil die
Gemeinden die Instandhaltungsmaßnahmen über Jahrzehnte verschleppen.
Irgendwann ist dann der Zustand erreicht, dass eine Reparatur nicht
mehr möglich und eine Erneuerung ansteht, die der Bürger dann bezahlen
muss. Die Gemeinde hat sich auf diesem Wege neue
Einnahmen verschafft, denn die Reparaturen hätte sie bezahlen
müssen, aber die Erneuerung bezahlt größtenteils der Bürger.
Gemäß Kommunalabgabengesetz sind die Beiträge danach zu bemessen, wie
die wirtschaftlichen Vorteile der Maßnahme sind. Oft genung gibt es
aber keine wirtschaftlichen Vorteile. Die Maßnahmen entspringen dann
dem Wunschdenken der Planer oder den Profilierungsabsichten der
Kommunalpolitiker. Erst die Gerichte müssen dann den Verwaltungen klar
machen, dass über den kommunalen Satzungen das
grundgesetzliche Prinzip der Gleichbehandlung und des Eigentumsschutz
steht. Ergbt sich kein wirtschaftlicher Vorteil für einen Anlieger,
dann muss er auch nichts bezahlen.
Im
Jahre 2007 hatte die CDU eine Satzung aufgestellt, die die Bürger vor
einer missbräuchlichen Anwendung der Satzung soweit möglich
schützt. Damit ist jetzt Schluss. Die SPD/GuD Koaltion will nun in
logischer Fortsetzung ihres Staatsverständnisses diese Schutzklauseln
aufheben und den Anwendungsbereich erweitern. Der Bürger findet seinen
Schutz nun nicht mehr in der Satzung. Er wird sich um gerichtlichen
Schutz bemühen müssen. Für die Amtsverwaltung ist das kein
Problem. "Bei Unklarheiten müssen eben die Gerichte die Rechtmäßigkeit
der Veranlagung entscheiden!" Natürlich nimmt sich das Amt einen
Rechtsanwalt. Im Unterliegensfall zahlt der Steuerzahler die
Gerichtskosten und den Rechtsanwalt für die Amtsverwaltung .
Das Prozessrisiko liegt allein beim Bürger. GuD und SPD stört das
nicht. .
Derzeit
sind zwei Maßnahmen geplant, für die Beiträge nach
der Satzung erhoben werden sollen. In beiden Fällen werden die
oben beschriebenen Probleme deutlich. Zufällig vor dem Haus eines
Gemeindevertreters der SPD/GuD Koaltion soll der Rotdornweg erneuert
werden. Zwei ebenfalls beteiligte CDU-Gemeindevertreter haben bereits
erklärt, dass sie diese Sondervorteile für sich ablehnen.
In einem anderen Fall sollen Landwirte für einen Radweg bezahlen,
mit dem sie ganz und garnichts zu tun haben und der lediglich
als Verbindung für zum Dorf dient. Obendrein soll der Radweg
einen verstärkten Unterbau bekommen, der ihn erst so richtig teuer
macht. Er soll schadlos auch mal von Lastwagen überfahren werden
können.
Bis 2008 galten andere Maßstäbe. Lässt die Gemeinde über Jahrzehnte
eine Strasse vergammeln, dann muss die Gemeinde auch die Folgen dieser
fehlenden Instandhaltungsmaßnahmen tragen. Diese Betrachtungsweise
widerspricht nicht der Kommunalabgabenordnung. Der Staat kann die
Folgen seiner Versäuminisse nicht den betroffenen Bürgern
auferlegen. Die Kosten der Versäumnisse müssen alle (der Steuerzahler)
zahlen. Das führt dann richtigerweise dazu, dass dem
Bürger bewusst wird, dass er unfähige und/oder untätige
Repräsentanten gewählt hat.
Wir werden dazu weiter berichten.
Auch Sponsorengelder haben ihre Grenzen (18.6.2010)
Bei
näherer Betrachtung hat sich jetzt herausgestellt, dass die Verlegung
von Rollrasen auf dem gesamten alten Sportplatz so teuer ist, dass auch
ein großzügiger Sponsor seine Grenzen sehen muss. Deshalb soll
nun
auf dem neuen Sportplatz der Torraum mit Rollrasen ausgelegt werden.
Der alte Sportplatz wird nach entsprechender Vorbereitung
(s.u.)
neu eingesät und soll bis Mitte Oktober wieder bespielbar
sein.
Ob auch so eine Lösung möglich ist, wird man sehen.
TuS Jugendtrainer setzten letzte Frist
Die
Schikanen der GuD/SPD-Koaltion gegenüber der TuS nehmen kein Ende. Aus
finanziellen Gründen bestand angeblich kein Möglichkeit, den
Sportbetrieb der TuS mit einem Kunstrasenplatz auf Dauer zu
ermöglichen. Stattdessen wurde gegen alle Ratschläge der
TuS-Verantwortlichen beschlossen, dass der alte Sportplatz für ein
ganzes jahr gesperrt wird, damit eine Drainnage verlegt, die
Unebenheiten beseitigt und ein neuer Rasen eingesät werden
kann.
Für die TuS hätte das
bedeutet, dass der gesamte Trainingsbetrieb auf dem alten Sportplatz
nicht hätte stattfinden können. Die Verlagerung des
Trainingsbetriebes auf den neuen Sportplatz wegen des
dort fehlenden Flutlichtswäre nur
bei Tageslicht möglich gewesen. Somit setzten die
Jugendtrainer der TuS der Bürgermeisterin
Martina Falkenberg ein Ultimatum. Entweder die sinnlose Reparaturaktion
zum falschen Zeitpunkt findet nicht statt, oder die TuS
muss die
Jugendmannschaften in der kommenden Spielsaison abmelden.
Die
GuD/SPD Koalition war aber nicht bereit, auf die Maßnahme zu
verzichten. Der Niedergang des gesamten Jugendfußballlgeschehens stand
kurz bevor.
In letzter Sekunde am 2.Juni 2010 wurde die
Situation durch einen Sponsor gerettet. Achim Wunder
erklärte sich
bereit, den alten Sportplatz mit Rollrasen auszulegen,
so
dass der Platz nur ca. zwei Monate gesperrt werden
muss. Dieser
Zeitraum ist gerade
noch zu verkraften. Die Fußballer in der TuS können sind also
dank
Achim Wunder in der nächsten Spielsaison dabei. Achim Wunder hat sich
mal wieder als großzüger und uneigenütziger Sponsor der TuS
gezeigt. Die CDU bedankt sich bei ihm.
Übrigens, für den Umbau
des Schulhofes ist Geld da. Ebenfalls für einen schuleigenen
Bolzplatz. 30 Jahre hat der Schulplatz den Kindern für die
Pausen
ausgereicht und niemand hat daran Anstoß genommen. Jetzt wird der
Schulhof für 120.000 € umgebaut. Jungpolitiker
Fey wollte mit seiner Erklärung ganz hoch hinaus. "Der Umbau
sei eine
Investition in die Bildung und somit Zukunft der Kinder." Was
hat der
gärtnerisch gestaltete Schulplatz mit dem Bildungserfolg zu tun? CDU-Fraktionsvorsitzender
Dr.Rüberg hielt Bürgermeisterin Martina Falkenberg vor, dass
er
sich diesen Unsinn nur dadurch erklären könne, dass ihr Sohn kürzlich
eingeschult worden sei. Natürlich wurde das empört zurückgewiesen. Hat
jemand eine andere plausible Erklärung für diese Geldverschwendung?
Vergabe
freiberuflicher Leistungen Angebote einholen
Das
Innenministerium hat nun klar gestellt: Auch bei der Vergabe
freiberuflicher Leistungen sind Wirtschaftlichkeit, Transparenz und
Wettbewerb sicher zu stellen. IM20052010S1.jpg IM20052010S2.jpg
Die freizügige Vergabe von Leistungen an den erstbesten oder den
beliebtesten Architekten/Ingenieur widerspricht dem Haushaltsrecht. Den
Ämtern und Gemeinden wird auch empfohlen, interne Regelungen
aufzustellen, wie bei der Vergabe freiberuflicher Leistungen zu
verfahren ist, um nach Wegfall der gesetzlichen Regelung in der
Vergabeordnung des Landes die entstandene Lücke zu füllen.
An
sich
weiß jeder Privatmann, dass man Vergleichsangebote einholt, bevor man
Aufträge vergibt. Statt wie jedermann zu verfahren,
beklagt
sich die
Bürgermeisterin Martina Falkenberg darüber, dass wir ihr die
lässige Verfahrensweise bei der Beauftragung von
freiberuflichen
Leistungen als untreuen Umgang mit Steuergeldern vorwerfen.
24.Mai 2010 atompolitische Irrfahrt
Mit
bedeutungschweren Worten hatten SPD und GuD in
der Gemeindevertretung einen Appell beschlossen, Krümmel
sofort
still zu legen. Die für den 24.April 2010 angekündigte Kette der
120.000 KKW-Gegner von Krümmel nach Brokdorf sollte
propagandistisch unterstützt werden. Die Kette war ein Flop. Statt
einer Kette aus 120.000 Menschen, die die 120 km überbrücken
sollten, war Flatterband angesagt. Es flattterte
kilometerweise dort, wo nur den Helikopter hinschaute.
Viel größer war aber der Flop der Dassendorfer SPD/GuD Koalition. Der
Brief an die VATTENFALL Europe
AG war dort nicht angekommen. Wir
stellten bei Nachfragen im Vorstandssekretariat von Herrn Stefan Müller
in Berlin fest. Ein Brief der Gemeinde Dassendorf ist nicht
bekannt. Wir haben uns per Akteneeinsicht eine Kopie
des
Briefes beschafft und es ergibt sich eine einfache
Erklärung. Frau
Falkenberg hatte den Brief nicht an
den Sitz der Gesellschaft
Vattenfall
Europe AG
Chaussestr.
23
10115 Berlin
gerichtet,
sondern an
An den
Vorstand
Vattenfall
Europe Dist, Hamburg GmbH
Bramfelder
Chaussee 130
2177
Hamburg
Als
studierte Betriebswirtin sollte Frau Falkenberg wissen, dass
eine
GmbH von einem Geschäftsführer geleitet wird. Dass Vattenfall
Europe eine Aktiengesellschaft ist, stand so schon
im Beschluss
der GV. Zur Erinnerung: Die
Postleitzahlen sind seit ca. 1990 5-stellig. Ob der Brief je
ankommen wird?
Nicaragua
und Geesthacht, soweit entfernt und doch so nah.
Kommunalaufsicht
und Inneministerium sehen den Vorgang mit erstaunlicher
sympathisierender Duldung. Das hat wohl was mit den dort bestimmenden
Mitarbeitern zu tun. Ob diese selbst vom Anti-Atom-Fieber
erfasst
sind? Der Bürger wird sich daran gewöhnen müssen,
dass
staatlichen Leistungen auch Einnahmen z.B. aus KKW gegenüber stehen
müssen. Wenn
in diesen Tagen die Landesregierung
ihre Sparbeschlüsse
verkündet, dann wäre auch die Einnahme aus den KKW einzusparen, wenn
die KKW-Gegner das Sagen hätten.
Dassendorfer
SPD macht jetzt Atompolitik (6.April
2010)
Willy
Brandt hatte nach dem Ende seiner Zeit als Vorsitzender der SPD seiner
Partei den Rat mit auf den Weg gegeben, auf der Höhe der Zeit zu
bleiben. Manche Mitglieder der Partei wären
Nicaragua näher
als den Problemen unserer Gesellschaft. Die Dassendorfer SPD hat es
nicht bis Nicaragua geschafft. Stattdessen macht sie Atompolitik.
Obwohl Gemeinden für dieses Thema nicht zuständig sind, wollten SPD und
die grünen Freunde von der GuD gern die Gemeinde vor ihren Karren
spannen. Es sollte beschlossen werden, Vattenfall wird aufgefordert,
Krümmel abzuschalten. Dabei ist die Rechtslage klar. „Die Gemeinden
sind nur für solche Angelegenheiten zuständig, die in der örtlichen
Gemeinschaft wurzeln oder auf sie einen spezifischen Bezug haben, die
also den Gemeindeeinwohnern gerade als solchen gemeinsam sind, indem
sie das Zusammenleben und -wohnen der Menschen in der Gemeinde
betreffen. ... "( BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 23. November
1988). Die Gemeindevertretung ist somit nicht der Ort für solche
Beschlüsse. Der Beschluss ist auch nicht durch die Meinungsfreiheit
gedeckt, da er über die Meinungsäußerung hinaus eine Aufforderung und
deren Übermittlung an VATTENFALL beinhaltet.
Die Mehrheit der
Gemeindevertretung nimmt in der Beschlussfassung für sich in Anspruch,
für die Menschen in der Gemeinde Dassendorf sprechen zu
können.
Bei der letzten Bundestagswahl haben in unserer Gemeinde fast 52% der
Bürger für CDU und FDP gestimmt. Diese Parteien setzen sich
bekanntlich auf der zuständigen Bundesebene für die Verlängerung der
Laufzeiten der KKW ein. Die Beschlussfassung repräsentiert somit nicht
den überwiegenden Willen der Dassendorfer Bevölkerung. Der
repräsentative Anspruch der rot-grünen Mehrheit in der
Gemeindevertretung ist insofern eine freche Anmaßung.
Die
Beschlussfassung steht im Zusammenhang mit der am 24. April
2010
geplanten Demonstrationskette von Brokdorf nach Krümmel. Bekanntlich
glauben die Teilnehmer dieser und ähnlicher Demonstrationen an ein
höherwertiges Recht auf einen „Kampf" gegen die Kernkraft. Das
mobilisiert linksradikale Gegner unserer Gesellschaftsordnung, die
diesen „Kampf" zur Rechtfertigung und Anlass für Straftaten
unterschiedlichster Art nehmen. Angesichts der bevorstehenden
Beschlussfassung zur Verlängerung der Restlaufzeiten soll auf der
Straße mobil gemacht werden, um für Krawall und gewalttätige Aktion den
Nährboden zu bereiten.
Die CDU-Fraktion hatte gegen den
Beschluss der Gemeindevertretung mit S. vom 17.3.2010 bei der
Kommunalaufsicht der Kreises Herzogtum Lauenburg Beschwerde geführt.
Die Kommunalaufsicht teilte nun am 1.4.2010 mit, sie sei zu dem
Ergebnis gekommen, von aufsichtsrechtlichen Maßnahmen abzusehen und
weiter : „In Ausübung meines pflichtgemäßen Ermessens halte ich eine
Beanstandung nach § 123 Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein für
nicht angebracht."
Stilllegungsaufforderungen der angeführten
Art sollen den Eindruck einer Scheinlegalität schaffen, auf deren
Hintergrund sich Demonstranten legitimiert fühlen sollen, den „Kampf"
mit allen Mitteln zu führen. Gewalttaten gegen die Polizei
und
Sachbeschädigung an öffentlichen und privaten Einrichtungen sind die
Folge. Es widerspricht der Verpflichtung auf die
rechtsstaatlich
Ordnung, wenn eine Gebietskörperschaft sich daran beteiligt und die
aufsichtsführende Stelle demgegenüber untätig bleibt. Damit Vattenfall
weiß, dass wie man die "Aufforderung" der Gemeinde auffassen sollte,
haben wir an den Vorstand für externe Kommunikation einen Brief
gerichtet und zusätzlich telefonisch weitere Informationen über die
näheren Umstände gegeben. Es ist anzunehmen, dass der Brief der
Bürgermeisterin Martina Falkenberg schnell den Weg in die großen
Archive der VATTENFALL AG finden wird.
Übersicht über
die KKW, die weltweit
in Betrieb, in Bau oder geplant sind.
Warum
keine Vergleichsangebote ? (
20.1.2010)
Bereits
bei der Ausschreibung des Feuerwehrfahrzeuges hat sich auf Beschwerde
der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung die Vergabeprüfstelle des
Ministeriums eingeschaltet
und für die Einholung von Vergleichsangeboten gesorgt. Schreiben
des IM vom 6.4.2009 wegen Verstoß gegen Vergaberecht Die Reihe
der
Großzügigkeiten bei der Vergabe setzt sich nun fort. (siehe auch Blickpunkt Dassendorf vom
27.6.2009 Seite 2)
Wir
verlangen, dass bei der Beauftragung von Architekten und
Ingenieuren
die Grundsätze von Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit beachtet werden.
Wir fragen: Aus welchem Grund wehrt sich Bürgermeisterin
Falkenberg so
hartnäckig, Vergleichsangebote bei anderen Architekten einzuholen?
Ohne
jede Preisumfrage wurde ein Auftrag zur Erarbeitung einer
Bauleitplanung an
einen ortsansässigen Architekten gegeben. Das Honorar wurde bei dem
Architekten erfragt und ohne Vergleiche centgenau
als angemessen
bewertet. Die Vergabe an diesen Architekten wurde dann im
Planungsausschuss beschlossen, obwohl der Ausschuss
dafür nicht
zuständig
ist. Der Vorsitzende des Planungsausschuss ist nach eigenem
Bekunden mit diesem Architekten persönlich befreundet. Der böse
Anschein, den diese Vorgehensweise hat, springt wohl jedem ins
Auge.
Bei
der Vergabe öffentlicher Aufträge ist das wirtschaftlichste Angebot
im Wettbewerb zu ermitteln und zu berücksichtigen (GWB §97, Abs.1). Der
Gemeinde ist durch Missachtung dieser gesetzlichen Vorgabe
wahrscheinlich ein Schaden von mehreren Tausend € entstanden. Die
Bürgermeisterin war sich aber mindestens der Fragwürdigkeit der
Auftragsvergabe bewusst, weil ihr die persönlichen Beziehungen des
Planungsausschussvorsitzenden zu dem Architekten bekannt sind. So
enthielt sie sich bei der Beschlussfassung über die Auftragsvergabe am
16.6.2009 der Stimme. Dennoch unterzeichnete die Bürgermeisterin wenige
Tage später den Auftrag, obwohl es ihre Pflicht gewesen wäre, geeignete
Preisumfragen zu veranlassen.
Eine
ähnliche Vorgehensweise war von Frau Falkenberg mit einer weiteren
Beauftragung des erwähnten
Architekten geplant. Allerdings hat die
Bügermeisterin von der Vergabe Abstand genommen, weil die Zuschüsse
anders als erwartet, nicht geleistet werden.
Wir meinen, dass
für saubere Vergaben im Bereich der freiberuflichen Leistungen
mindestens Preisumfragen erforderlich sind. Anders als behauptet wird,
sind Honorarforderungen und Leistungen der Gutachter und
Architekten
nämlich sehr
unterschiedlich.
Unsere
Beschwerden bei der Kommunalaufsicht
blieben ergebnislos.
Die zuständige Mitarbeiterin Frau Jangnow wollte sich mit dem
Fall nicht
näher auseindersetzen. Sie sieht
rechtsfreie Räume bei der Vergabe von freiberuflichen Leistungen und
will uns in gutsherrlicher Manier davon abhalten, die Sache
weiter zu
problematisiere, weil der Verdacht auf Untreue zu Lasten der Gemeinde
im Raum steht. Das wundert, aber beeindruckt wenig.
Für
die hier
maßgeblichen Gesetze (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen und
Mittelstandsförderungsgesetz) ist das Wirtschaftsministerium zuständig.
Dort haben wir
vorgetragen, dass der Wegfall der Vergaberichtlinien für freiberufliche
Leistungen durch Novellierung des Mittelstandsförderungsgesetzes im
Jahre 2007 zu dem irrigen Verständnis führt, dass bei der
Vergabe
dieser Leistungen haushaltsrechtliche und wettbewerbsrechtliche
Regelungen unbeachtet
bleiben können. Die freiberuflichen Leistungen haben bei vielen
Vorhaben der Gemeinden kostenmäßg durchaus einen Anteil von 10-20%. Mit
Blick auf die Korruptionsbekämpfung ist es wenig verständlich, dass
hierfür keinerlei Regelungen mehr gelten sollen. Das
Wirtschaftsministerium erkennt die Problematik und wird diese Frage
zusammen
mit der zuständigen Stelle im Innenministerium beraten. Die Ergebnisse
werden wir abwarten.
Ob die
beschriebene Handlungsweise den Tatbestand
der Untreue erfüllt, ist allerdings keine Angelegenheit der
Kommunalaufsicht oder des Ministeriums sondern der
Staatsanwaltschaft. Wenn die Bürgermeisterin sich den Vorwürfen auf
untreuen Umgang mit Steuermitteln nicht weiterhin ausgesetzt sehen
will, dann braucht sie einfach nur das zu tun, was jeder
Privatmann auch macht: Vergleichsangebote
einholen.
9.November
2009

Väter der
Einheit
|
Die Zukunft
der SPD:
Monika
Griefahn fragt sich: "Ist die SPD auf dem Wege zu einer norddeutschen
Regionalpartei?"
Bundestagswahl
2009
Wie
schon das Ergebnis der Europawahl stellt das Wahlergebnis die
politischen Mehrheitsverhältnisse klar. Dassendorf hat eine eindeutige
bürgerliche Mehrheit. Mit ca. 53 % für CDU und FDP sind die linken
Eiferer in unserer Gemeinde auf die hinteren Plätze verwiesen. Auch die
nahezu linksradikale Positionierung der SPD durch deren
Vorsitzenden konnte nicht verhindern, dass 99 Stimmen an die LINKE
gingen.
Die
CDU kann mit diesem Ergebnisse sehr zufrieden sein. Wie sich auch
bereits in den vergangenen Wahlen zeigte, pendelnin unserer
Gemeinde viele Wähler der FDP von Wahl zu
Wahl
zwischen CDU und FDP. An der Stimmdifferenz zwischen Erststimmen und
Zweistimmen für die CDU lässt sich gut ablesen, dass dies etwa 120
Wähler (8%) sind. Interessant ist der Anteil von CDU und FDP
bei
den Briefwählern. Dort steigt der Antel von CDU und FDP amtsweit sogar
auf 60,4 %.
Bundespolitisch
ist die Wahlniederlage der SPD und der Grünen auch ein bedeutsamer
Richtungswechsel. Die Denkweisen der 70er Jahre haben sich tot
gelaufen. Wirtschaftspoltisch und gesellschaftpolitisch kann die SPD
nichts mehr bieten. Auch die Gesinnungsdiktate und Meinungsdiktate der
selbst ernannten Intelligenzia konnten angesichts der Herausforderungen
durch eine globalisierte Wirtschaft nicht durchdringen. Die
Empörungsrituale und Skandalisierungsmethoden haben sich abgenutzt. Es
darf wieder über die Notwendigkeit der Kernkraft, über die
Unmenschlichkeit des DDT-Verbotes, über Zwangsverschleierung
junger Türkinnen, über Parallelgesellschaften, über
Sozialmissbrauch, über die Ursachen der demographischen Verwerfungen
und vieles mehr offen diskutiert werden.
Ein
Herr Trittin, der auf seinem dienstlichen Briefpapier den Bundesadler
tilgen ließ, und ein Herr Fischer, der aus der
Steinewerferszene
stammte oder eine Frau Däubler-Gmelin, die sich im Bush-Bashing
verstieg, bleiben uns nun erspart.
| Dassendorf |
Zweitstimmen |
|
% |
% |
% |
% |
% |
% |
% |
|
Stimmberechtigte
* |
Wähler |
Anteil |
CDU |
SPD |
FDP |
Grüne |
Linke |
sonst |
| Wahlkreis
1 |
817 |
584 |
71,7 |
36,2 |
24,0 |
17,7 |
13,5 |
5,1 |
3,5 |
| Wahlkreis
2 |
775 |
500 |
64,5 |
34,5 |
20,3 |
23,9 |
11,4 |
6,9 |
3,0 |
| Wahlkreis
3 |
822 |
572 |
69,6 |
28,3 |
33,8 |
18,1 |
10,9 |
6,3 |
2,6 |
| Briefwähler
Amt |
2386
(davon ca. 20% Dassendorf) |
2386 |
100 |
41,2 |
19,4 |
19,2 |
12,3 |
5,4 |
2,5 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Dassendorf
ges. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Stimmen |
2414 |
1633 |
68,60 |
538 |
429 |
322 |
195 |
99 |
50 |
| % |
|
|
|
32,95 |
26,27 |
19,72 |
11,94 |
6,06 |
3,1 |
|
*
= (ohne Briefwähler) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Erststimmen |
|
|
|
|
|
|
|
|
| Stimmen |
2414 |
1628 |
68,60 |
666 |
509 |
189 |
169 |
77 |
18 |
| % |
|
|
|
40,91 |
31,27 |
11,61 |
10,38 |
4,73 |
|
| gewählt
wurde |
Norbert
Brackmann |
|
|
|
|
|
|
|
|
Landtagswahl
| Dassendorf |
Wahlberecht. |
gült.
Stimmen |
CDU |
SPD |
FDP |
Grüne |
Linke |
sonst |
| Stimmen |
2402 |
1978 |
791 |
617 |
226 |
219 |
90 |
35 |
|
|
84,35 |
39,99 |
31,19 |
11,43 |
11,07 |
4,55 |
1,77 |
Damit ist Markus Mathießen gewählt und eine
Koaltion aus CDU und FDP möglich.
Blickpunkt Dassendorf
Ausgabe 27.Juli 2009
Handfeste
Gründe und krude Logik
"TuS
hat Winkelzüge der CDU nicht erkannt." schreibt das ehemalige
Fraktionsmitglied der CDU, Herr Otto Sander, in einem Leserbrief
in der Bergedorfer Zeitung vom 23.7.2009. Leider
lässt er den Leser im Unklaren, worin die Winkelzüge
bestanden.
Vielmehr schreibt er, dass "Rüberg handfeste
Gründe für die Behauptung hatte, die
Bürgermeisterin habe eine gestörtes Verhältnis zur TuS."
Wir können ihm nur bestätigen., dass das so
ist.
Ihm
gefällt nicht, dass wir der Bürgermeisterin Frau
Falkenberg vorgeworfen haben, dass sie die Eltern der
kommunalen
Kindertagesstätte belogen hat, weil sie wahrheitswidrig behauptet
hatte, dass für die Spielgeräte kein Geld im Haushalt sei. Von diesem
Vorwurf gibt es schon deshalb nichts zurückzunehmen, weil der
Bürgermeisterin von der CDU öffentlich mehrfach erklärt worden ist, wie
auf einfache Art und Weise diese Mittel dem Haushalt entnommen werden
können.
Die
Lügengeschichte mit den fehlenden Haushaltsmitteln sollte die
Behauptung des SPD-Fraktionsvorsitzenden, Herrn Claßen,
untermauern, dass die CDU leere Kassen hinterlassen habe.
Dabei
schloss das Haushaltsjahr 2008 mit ca. 530.000 € Überschuss ab. Von
leeren Kassen konnte wohl keine Rede sein. Diesen Eindruck wollte die
Bürgermeisterin aber wahrheitswidrig vermitteln. Herr Sander als
ehemaliger Vorsitzender des Finanzausschusses fand die Behauptung der
Bürgermeisterin allerdings nicht kritisierenswert. Damit steht er in
der CDU und wohl auch sonst (außer bei seinen neuen Freunden
in SPD und GuD) allein. Dass Herr Seifert die SPD-Fraktion mit
"Scheiss-Sozis" beschimpft hat, ist sicher sehr grob und ließe
sich auch anders formulieren. Es ist aber der berechtigten momentanen
Verärgerung zu verdanken. Wie Herr Sander in seinem Brief vom 10.1.2009
(siehe unten) selbst schreibt, hat ihn das fiese Verhalten der SPD und
der Bürgermeisterin ebenfalls noch Tage nach der
Sitzung beschäftigt.
Die
CDU hat bereits im Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2008 erklärt, dass sie
die Notwendigkeit für einen Kunstrasenplatz sieht. Dabei bleibt es und
wir setzen uns auch weiter für die ehrenamtliche
Arbeit in
der TuS ein. Das sind keine Winkelzüge sondern geradlinige
Kommunalpolitik.
Herr Sander hat die CDU-Fraktion
schon in der letzten Wahlperiode mit seinen Eigenwilligkeiten bedrängt.
Die CDU-Fraktion wollte diese Verhaltensweise nicht mehr weiter
hinnehmen. Deshalb hat er sein Amt niedergelegt. Was ihn
jetzt
bewegt, hat scheinbar persönliche Gründe und hat mit Politik
und dem
Wirken für unsere Gemeinde nichts mehr zu tun.
Lesen
Sie den Brief des Herrn Sander vom 10.1.2009 an Frau Falkenberg. Sie
werden sich anschließend fragen: Was will Herr Sander eigentlich?
Brief des Herrn Sander vom
10.1.2009 an Frau Falkenberg.
Mitgliederversammlung
der CDU-Dassendorf am
30.6.2009
Die
gut besuchte Mitgliederversammlung der CDU-Dassendorf befasste sich
hauptsächlich
mit
Themen der örtlichen Kommunalpoltik. Hierzu berichteten die Mitglieder
des
Ortsverbandsvorstandes
und der Fraktion sehr ausführlich über die Ereignisse der letzten
Zeit.
Es bestand einheitlich die Auffassung, dass die sparsame und
erfolgreiche Politik der
letzten
Wahlperiode sich ganz unerwartet nicht im Wahlergebnis niedergeschlagen
habe.
Ingrid
Peters: Kommunalwahlen sollten keine Misswahlen sein. Fraktion und
Ortsverbandsvorstand
sollen in dieser Wahlperiode die Linie einer fundierten und kritischen
Position
gegenüber der Koalition von GuD und SPD fortsetzen.
Ortsverbandsvorsitzender
Dr.Helmut
Rüberg: SPD und GuD haben bisher nur wenig zustande gebracht.
Hauptsächlich
wird fortgesetzt, was wir eingeleitet haben. Auch die Hauptsatzung mit
der
anfangs
heftig kritisierten Aufgabenverteilung zwischen den Ausschüssen und der
Gemeindevertretung
wurde kürzlich bis auf unwesentliche Änderungen übernommen.
Der
gesamte Ortsverbandsvorstand wurde einstimmig (16 Ja, 0 Nein, 0
Enthaltungen) gewählt. Neu im
Ortsverbandsvorstand
ist Raimund Kopton, der schon in früheren Jahren kommunalpolitisch
aktiv
war.
Die
Mitglieder des Ortsverbandsvorstandes sind:
Ortsverbandsvorsitzender
Dr.Helmut Rüberg
stv.
Ortsverbandsvorsitzende Ingrid Peters
Schriftführer
Dietmar Röske
Beisitzer
Horst-Dieter Müller-Pinzler
Beisitzer
Raimund Kopton
Bei
der Europawahl hatte die CDU in Dassendorf ein weit über dem
Durchschnitt liegendes
Ergebnis
erreicht. Die Aktivitäten zur Bundestagswahl wurden besprochen, damit
sich das
Wahlergebnis
zur Europawahl auch bei höherer Wahlbeteiligung möglichst stabilisiert.
Inszenierung des Dorftheaters
entgleist.
Die
Gemeindeordnung regelt genauestens, in welcher Weise die
Fraktionen
die Ausschüsse besetzen können. Danach sollten am 21.4.
2009 die
ausgeschiedenen Gemeindevertreter in den Ausschüssen ersetzt werden.
Man hätte erwartet, dass
die Bereitschaft der Frau Bürgermeisterin zum
"Miteinander"
wenigstens für diesen Routinevorgang reicht. Irrtum! Den
Personalwechsel der CDU nutzte Frau Falkenberg zu
einem Bauerntheater um die Nachwahl in die
Ausschüsse. Sie wollte
damit scheinbar die Vertreter der Presse beeindrucken. Aber die Sache
lief aus dem Ruder. Als sie die
Stimmung ausreichend aufgeheizt hatte, brach es aus dem Jungpolitiker
der SPD heraus. Er verließ seinen Redezettel,
glitt in Fäkalsprache ab und beleidigte
den Fraktionssprecher der CDU.
Mehrfach
hatte Frau Falkenberg erklärt, sie würde dafür sorgen, dass
sich
in der Gemeindevertretung niemand beleidigen lassen müsse.
Die
Entgleisungen ihres Jungpolitikers waren ihr nicht
einmal
einen Ordnungsruf wert. Stattdessen: klammheimliche
Zustimmung. Es bleibt also festzustellen: CDU-Politiker
dürfen nach Auffassung der Bürgermeisterin beleidigt
und
diffamiert werden. Man konnte es ahnen. Schneller als gedacht
haben wir den Beweis: Ihre wiederholten
Absichtserklärungen und
Versprechungen erweisen sich als leere Worte
und
Täuschung.
Damit
setzt sich fort, was bereits im Zusammenhang mit der Ernennung des stv.
Feuerwehrchefs Röseler zu beobachten war. Die Frau Bürgermeisterin
würdigte ihn öffentlich und überreichte Gratulationssträuße zur Wahl
als stv. Wehrführer, obwohl er die CDU als Nazis bezeichnete.
Als
Grund für die Entgleisung reichte ihm aus, dass das
Feuerwehrhaus
anders gebaut werden sollte, als er sich das vorstellte. Daran nahm die
Bürgermeisterin keinen Anstoß. Es waren nur die politischen Gegner
betroffen.
GV
"profitiert" von Insiderwissen aus Hamburg
Immer
öfter kommt die Gemeindevertretung Dassendorfs in den Genuß
von Informationen aus der Hamburger Verwaltung. Meistens
betreffen
diese die Handhabung des Naturschutzes im Baurecht. "Kenner" der
Materie ist der Biologe Herr Dr.Janke, der als Sachbearbeiter für
eines
der Hamburger Schutzgebiete (Hamburgisches
Wattenmeer s. OrgPLan
) zuständig ist. Über seinen Schreibtisch scheinen neuerdings auch
Vorgänge des Sports zu laufen. Es ging um die Frage, welche
Nachweispflichten der TuS auferlegt werden sollen, wenn sie Zuschüsse
beantragt. Dazu wusste er diesmal zu berichten,
dass alle
Hamburger Sportvereine ausnahmslos ihre Bilanzen abzugeben
haben. Herr Seifert wusste von seinen Kollegen
Vereinsvorsitzenden, dass dies nicht der Fall ist.
Amt
und Privates
Nach
der Kommunalwahl ergab sich ein neues Bild. Bei allen
denkbaren
Auftritten tritt die neue Bürgermeisterin mit Kind und Ehemann
auf. Die Bürger
hatten eine
junge Frau samt ihrem 5 jährigen Sohn und Ehemann gewählt. Beim
Neujahrsempfang 2009 berichtete sie dann ganz offiziell aus
Ihrem privaten Familienleben. "Mutti, ich bin stolz auf Dich!" habe Ihr
fünfjähriger Sohn ihr gesagt und sie habe ihm dann gesagt,
"Ich
bin stolz auf Dich!". Über Ihren Mann berichtete sie ausführlich und
erzählte von Abenden mit Rotwein usw.
Jetzt
beklagt sich die Frau Bürgermeisterin, dass wir die plumpe
Zurschaustellung Ihres Familienlebens zum Gegenstand der
Kritik an
ihrer Person machen. Amt und Privatleben muss sie eben
auseinanderhalten. Das gilt für das nachbarliche Biotop
ebenso wie für
Rotweinabende. Dann wird sich die Berichterstattung auch auf
die Wahrnehmung Ihres Amtes beschränken. Themen liefert sie auch dort
wahrlich genug.
Kennen Sie "snow"?
Wir
werden Sie darüber aufklären, wer "snow" ist.
Schreiben
des IM vom 6.4.2009 wegen Verstoß gegen Vergaberecht
Hinweis
auf Vergabevorschriften durch die CDU-Fraktion
Antwort
von Frau Falkenberg Seite 1
Antwort
von Frau Falkenberg Seite 2
Information
der Vergabeprüfstelle
Antwort des
Inneministeriums
Rettet den
Kindergarten
So nannte
sich die
Elterninitiative, die meinte, dass die Existenz des evgl.
KIndergarten bedroht sei.
Das
brachte sie mit der Kündigung eines unzeitgemäßen
Vertrages mit voller
Kostenerstattung in Verbindung. Gegen die Kündigung wollte sie ein
Bürgerbegehren starten, das
vom Verwaltungsgericht verboten wurde. Die
freie
Entscheidung der Bürger sei durch die Falschinformationen der
Initiative gefährdet. Die Kirchengemeinde klagte gegen die
Kündigung
und zog ihre Klage nach Belehrung durch den Richter wegen drohender
Klageabweisung zurück. Dann klagte sie nochmals.
Anschließend erneut
Klagerücknahme. 3 Niederlagen vor Gericht müssten reichen.
Die
Vertreter der neuen Mehrheit marschierten damals allen voran. Herr
Claßen ganz vorne. Jetzt stellt sich heraus, dass der
Kindergarten mit den von der CDU ermittelten finanziellen Zuweisungen
klar kommt. Der Kindergarten existiert und wird weiter bestehen
bleiben. Auch ein neuer Vertrag mt der Kirchengemeinde ist
nicht
dringend. Seit 18 Monaten ist Frau Martina Falkenberg im Amt. Aber ein
neuer Vertrag ist wohl nicht so dringend. Auch in 2009 wird die
Kindertagestätte nach den von der CDU im Jahre 2006 und 2007
beschlossenen Regeln gefördert.
Wo
sind jetzt die Protestierer? Heute ist klar: mit Gott und
KIndern
sind die Dassendorfer an der Nase herumgeführt worden. Juristisch
kühl
formulierte damals das Gericht:
"Angesichts der nachweisbaren Umstände der
Kindergartenkündigung
erscheint auch die Überschrift des Bürgerbegehrens "Rettet
den
Kindergarten" als unzulässige Wählerbeeinflussung. Mit dieser
Formulierung wird der Eindruck erweckt, dass nur durch Aufhebung der am
14.06.2005 beschlossenen Kündigung die Existenz des evangelischen
Kindergartens gesichert werden kann. Dies ist jedoch rein spekulativ."
und weiter
"Darüber hinaus gibt der Text des Bürgerbegehrens die
tatsächlichen
Hintergründe der Kündigung des Kindergartenvertrages in einem
wesentlichen Punkt derart falsch wieder, dass die freie und sachliche
Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger gemäß
§ 7 Abs. 1 DVO-GO
gefährdet ist."
Die SPD hat
sich
diese Unwahrheiten dennoch auf die Fahne geschrieben. Auf gut
Deutsch nennt man das Wählerbetrug.
Position
der CDU-Dassendorf zum Landesentwicklungsplan 2009 (LEP2009
Liebe
Besucher dieser Internetseiten,
kaum jemand hatte mit dem Wahlergebnis vom 25.5.2008 gerechnet. Am
wenigsten der Wahlsieger. Landesweit hatte sich ein Trend gegen die
großen Parteien durchgesetzt. Das führte in vielen Gemeinden
zu
exorbitanten Erfolgen der Wählergemeinschaften. In unserer
Gemeinde
profitierte die SPD, weil die GuD nun wirklich nicht wählbar war.
Die
GuD verlor ein Mandat, obwohl allerortens die Wählergemeinschaften
vom
Verdruss an den großen Parteien profitierten.
Die CDU hat sich an ihre Wahlversprechen gehalten und konnte nach 63
Monaten eine beindruckende Bilanz vorlegen. Die
Blockade der
Finanzen durch einen Gefälligkeitsneubau für die
Feuerwehr wussten
wir zu verhindern. Wir haben uns auf die Zukunftsaufgaben
konzentriert. Der Staat muss sich nicht in alles einmischen.
Deshalb
haben wir auch die heimliche Enteigung der Grundstücksbesitzer
durch
die Baumschutzsatzung abgeschafft. Das hinderte uns aber
nicht daran,
umweltbewußten Mitbürgern einen Krötenschutzzaun zu
kaufen, damit von
und zur Waldwiese auch in 20 Jahren noch Kröten wandern.
"Umweltpolitik
mit den Bürgern", nennen wir das. Wir konnten zum Ende der
Wahlperiode
eine umfassende Bilanz unserer Arbeit den Dassendorfer
Bürgern
vorlegen. und erstklassige Kandidaten aus der Mitte der Dassendorfer
Gesellschaft anbieten. Qualität und Erfolge konnten den
Wähler aber
dennoch nicht überzeugen.
Stattdessen wird die beispiellose Hetzkampagne der Wahlverlierer ihre
Früchte getragen haben. Die Schlammschlacht hat eben ihre Voyeure.
"Irgendetwas bleibt hängen!" So heißt das Prinip. Die
Wahlverlierer von
2003 pöbelten sogar noch 2008 als Zuschauer in den Sitzungen der
Gemeindevertretung. Der Bürgermeisterkandidat der GuD, Detlev
Rammelt,
legte schon wenige Tage nach der Wahl sein Mandat nieder und trat aus
der GuD aus. So wenig schert sich die GuD um ihre Wähler!
Deshalb
macht es ihr auch nichts aus, die Bürger frech zu belügen und
über
Jahre ein Klima der Unkultur in dieser Gemeinde geschaffen zu haben.Die
CDU fühlt sich von einem solchen unwürdigen Verhalten
abgestoßen. Wir
werden der neuen Mehrheit in der Gemeindevertretung keine Steine in den
Weg legen und sie vielmehr unterstützen.
Die Kandidaten der CDU, allesamt seriöse und anerkannte
Dassendorfer,
wurden mit 36,6 % der Stimmen gewählt. Dieses Votum bringen wir in
die
Kommunalpolitik ein. Zumal wir wissen, dass die meisten
vernünftigen
und informierten Bürger ihre Stimme der CDU gegeben haben.
Wenn jetzt freundliche Slogans verbreitet werden, wird sich bald die
Nagelprobe stellen. Die neue Bürgermeisterin betonte
erfreulicherweise
in Ihrer Antrittsrede, dass sich niemand in der Gemeindevertretung
beleidigen lassen müsse. Mal sehen, ob Sie es dem Kandidaten
für den
stv. Wehrführer durchgehen lässt, dass er die CDU als Nazis
beschimpften darf, weil er sein Feuerwehrhaus "nur" als Anbau statt als
Neubau bekam. Mal sehen, wann die Seilschaften im Planungs- und
Bauwesen im altbekannten Stil neu geknüpft werden, um
persönliche
Vorteile zu ergattern. Frau Falkenberg wird im Auge behalten
müssen,
wer sich in diesem Feld breit macht. Die evgl. Kirchengemeinde erwartet
sich jetzt Wohltaten von der Gemeinde. Dassendorf hat zwei
Kindertagesstätten. Die Fürsorgepflicht der
Bürgermeisterin
besteht
gegenüber den Beschäftigten der Gemeinde. Es wird zu
beobachten sein,
ob hier einseitige Prioritäten entstehen. Abzuwarten ist
auch, ob mit
Frau Falkenberg die Geldverschwendung an die Nachbargemeinden
weitergeht. Wir hoffen, dass sie hier einen Schnitt macht. .
Mit freundlichen Grüßen
Dr.Helmut Rüberg
(CDU-Vorsitzender)